IN EIGENER SACHE

Neues aus dem Gemeinderat

Diskussion um Imsbacher Empore

In der Diskussion bemängelten die Zuhörer unter anderem, dass es mindestens drei Jahre dauern werde, bis das Pfarrheim zur Verfügung stehe. Für kleinere Veranstaltungen bis 50 Personen gebe es daher keine öffentliche Räumlichkeit im Ort. Auch die Dart-Spieler seien betroffen. Gesangverein und Fanfarenzug proben aktuell in der großen Halle. Eine Bürgerin regte an, als Übergangslösung eine provisorische, billigere Außentreppe anzubringen.

Auch innerhalb des Rates gab es abweichende Ansichten. Philipp Zubiller warf ein, ob man nicht "eine Nummer größer denken" solle und mit der Treppe gleich das zu kleine Sportheim und die noch kleinere Küche in der Gemeindehalle als Gesamtprojekt vergrößern solle. Der Rat einigte sich darauf, das Thema in den Bauausschuss zu delegieren. Er soll zeitnah klären, welche Art von Treppe wo und zu welchen Kosten gebaut werden könnte, sowie die entsprechenden Angebote einholen. In einer der nächsten Sitzungen will der Rat entscheiden, wie es mit der Empore weitergeht.

Brunnen und Friedhof beschäftigen Rat

Neben der Diskussion um die Empore in der Gemeindehalle hat der Gemeinderat Imsbach in seiner jüngsten Sitzung auch den Zustand des Friedhofs samt Leichenhalle besprochen. Beigeordnete Kirsten Heise kritisierte den optisch heruntergekommenen Zustand der Leichenhalle. Zudem sei ein Nebenraum voller Gerümpel. Sie plädierte dafür, dass die Leichenhalle in einem ersten Schritt neu gestrichen und aufgeräumt werde. Sie regte an, dass dies auch in Eigenleistung durch die Ratsmitglieder geschehen könne, was im Rat auf offene Ohren stieß.

Bürgermeister Oliver Krupp verteilte zudem Bilder der Eingangstore zum Friedhof. Die Befestigungen sind zum Teil aus dem Mauerwerk herausgebrochen, außerdem sind die Metalltore verrostet. Zur Sanierung der vier Tore sollen nun Angebote eingeholt werden. Momentan laufen auch die Sanierungsarbeiten an den Gehwegen, insbesondere wird der marode Hauptweg neu gepflastert. Trotz unvorhergesehener Umstände würden die kalkulierten Kosten von 80.000 Euro nur geringfügig überschritten, so Krupp.

Laut Bürgermeister hat ein Imsbacher Bürger angeregt, den Brunnen am Brunnenplatz wieder sprudeln zu lassen. Dazu habe der Mann von sich aus einen detaillierten Arbeits- und Kostenplan erstellt. Allerdings ist laut Krupp unklar, warum der Brunnen bereits vor vielen Jahren stillgelegt wurde, d.h., ob womöglich die Brunnenschale undicht sei oder ob ein technischer Defekt vorliege. Einstimmig plädierte der Rat dafür, dass zunächst in Eigenregie die Ursache ermittelt wird. Prinzipiell begrüßte der Rat eine Wiederinbetriebnahme des Brunnens.

Der Rat beschloss zudem, dass – wie in der Sitzung davor besprochen – vier Parkplätze am Feuerwehrhaus für Einsatzkräfte reserviert werden.